Vertretungskonzept der FER

  1. Ziel des Konzeptes

Unterrichtsausfall soll weitgehend vermieden werden und wenn Vertretungsunterricht notwendig wird, z.B. bei plötzlichen Erkrankungen, Klassenfahrten usw., muss gewährleistet sein, dass der Unterrichtsablauf nicht unnötig gestört wird.
Das Vertretungskonzept soll Qualität und Kontinuität des zu vertretenden Unterrichtes sicherstellen und für Schüler, Lehrer, Schulleitung und Eltern transparent und nachvollziehbar sein.
Unnötige Mehrarbeit und Belastung des Kollegiums müssen unbedingt vermieden werden.

  1. Grundsätze des Konzepts

  • Vertretungsunterricht ist Unterricht ( ADO,§10.4). Erforderlich ist es, die Schülerergebnisse im regulären Unterricht zu sichern, bzw. zu bewerten um die Wertschätzung des Vertretungsunterrichts bei den Schülern zu verankern.
  • Möglichst jede Stunde wird vertreten, um so viel Unterricht wie möglich an jedem Tag zu realisieren. Vertreten werden müssen im ad-hoc-Fall in allen Klassen die erste Stunde und mittags die Randstunden in den Klassen 5 und 6.
  • Für die Kollegen gilt die Mehrarbeitsverordnung ( ADO, § 11.2).
  • Auch LAA können nach Einzelrücksprache und in Notsituationen zu Vertretungsunterricht herangezogen werden ( ADO, § 10.4).
  • Einseitige und ungerechte Beanspruchung immer derselben Lehrkräfte ist zu vermeiden.
  • Vertretungen außerhalb des individuellen Plans gibt es nur in Absprache mit der betroffenen Lehrkraft.
  • Lehrkräfte, denen die vierte Stunde zur Anrechnung von Mehrarbeit fehlt, sollen auf Wunsch bei weiteren Vertretungseinsätzen berücksichtigt werden.
  • Schüler/Schülerinnen müssen zu jeder angekündigten Vertretungsstunde die entsprechenden Lern-und Arbeitsmaterialien mitbringen.
  • Den Schülern und Schülerinnen ist bekannt, dass die Bearbeitungsergebnisse der gestellten Aufgaben kontrolliert und in der Leistungsbewertung für die „sonstige Mitarbeit“ berücksichtigt werden können.

 

  1. Organisatorische Regelungen des Vertretungsunterrichts

  • Für die Vertretung von plötzlich auftretendem Unterrichtsausfall in der ersten Stunde werden Kollegen/-innen in der 1. LK befragt, wer in diesem Schuljahr bereit ist, in diesen Stunden im Notfall einzuspringen.
  • Alle Kollegen/- Kolleginnen informieren sich ebenso wie die Schüler und Schülerinnen mehrmals am Tag über den Stand der Vertretungsplanung.
  • Bei geplanter Abwesenheit (Fortbildungen/ Exkursionen) muss die abwesende Lehrkraft Material zur Verfügung stellen, so dass die betroffenen Klassen sinnvoll weiterarbeiten können (ADO, § 10.4).
  • Bei unvorhergesehener Abwesenheit muss der betroffene Kollege dies am Tag telefonisch vor der ersten Unterrichtsstunde melden und die voraussichtliche Abwesenheitsdauer möglichst schnell mitteilen (ADO, § 13.1 und 2).
  • Sinnvoll ist es, die bereits vorhandenen Klassen-und Kurslisten vor dem Unterricht zu kopieren und zu nutzen.
  • Der zu vertretende Unterricht soll möglichst nach den Vorgaben der ausfallenden Lehrkraft durchgeführt werden (siehe Punkt 3).
  • Differenzierungsgruppen werden nicht aufgeteilt.
  • Bei kurzfristigem Lehrkraftausfall wird wie folgt vorgegangen: