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Begrüßung

 Herzlich Willkommen auf der Internetpräsenz unserer Schule!

Kennenlernnachmittag für die neuen Schüler des 5. Jahrgangs

Wir laden ein zum Kennenlernnachmittag am Dienstag, den 28.06.2016 um 17:00 Uhr.

Entlassung für fünf Klassen

Am Freitag wurde der diesjährige 10. Jahrgang entlassen. Nach der interkulturellen Feier in der Thomaskirche wurden in der Aula während einer fast zweistündigen Veranstaltung die Zeugnisse übergeben. Die Gitarrengruppe von Frau Heitkämper, die Klasse 5d von Herrn Roth und der Lehrerchor rundeten die Feier ab. Schulleiterin Frau Prausner verabschiedete im Namen des Kollegiums die Schülerinnen und Schüler. "Ihr habt in den vergangenen sechs Jahren an der Friedrich-Ebert-Realschule viele eigene Vorstellungen zu eurem individuellen Bauwerk entwickelt, die Bodenplatte ist gegossen." sagte sie. Jetzt liegt es an den Einzelnen, den entsprechenden Weg für einen eigenen Palast zu finden.

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Fair Mobil 2016 - mit neuen Stationen


Das Fair Mobil war wieder bei uns zu Gast.  Der Artikel ist hier.

Keiner darf vergessen werden –

Schüler der FER in Hamm sorgen für Abwechslung und gute Laune in Flüchtlingsunterkünften
von Asmae

Alles fing kurz nach den Sommerferien 2015 an. Die Flüchtlingskrise wurde allgegenwärtig. Genauso wie die Frage: „Wie können wir helfen?“ Diese Frage war lange DAS Diskussionsthema unserer Klasse 10 c der Friedrich Ebert Realschule in Hamm. Keiner anderen Frage wurde so viel Aufmerksamkeit geschenkt. Schnell gab es Vorschläge, die vom passiven Kleider- und Spielzeugspenden bis zum aktiven Helfen in einer Flüchtlingsunterkunft reichten. Wir alle waren uns einig: Wir wollen uns vor Ort engagieren. Nachdem viele von der Idee überzeugt waren, fing die eigentliche Planung an. Es musste ein Flüchtlingsheim gefunden werden, das offen für unsere Hilfe war. Dafür hat unsere Lehrerin Kontakt zu Sozialarbeitern, die in der Jugendarbeit in unserem Stadtteil engagiert sind, aufgebaut. Da auch die Jugendarbeit Hammer Westen in diesem Bereich aktiv werden wollten, planten wir mit den Mitarbeitern zusammen eine Aktion für die Flüchtlingsunterkünfte „Im Ried“ und in der „Kleinen Alleestraße“ in Hamm. Die Wahl fiel auf diese Unterkünfte, da wir die Menschen, die hier lebten nicht vergessen wollten. Es gab nämlich in Hamm zahlreiche Aktionen, die sich auf die ZUE (Zentrale Unterbringungs-Einrichtung) konzentrierten, nicht aber auf die genannten Unterkünfte.

Zusammen organisierten wir an jedem letzten Samstag des Monats einen Aktionstag für die Kinder und Jugendlichen, die in diesen Unterkünften leben. Dafür überlegten wir uns jede Woche aufs Neue, für welche Spiel- und  Bastelaktionen sich die Kinder begeistern würden. Diese Aktionen reichten von Fußballspielen über eine Perlenwerkstatt bis hin zu Kinderschminken.   In den Sommermonaten fand so ein kleines Fest an jedem letzten Samstag im Monat statt. Neben dem spielerischen Zugang, den wir zu den Kindern und Jugendlichen entwickelten, bauten sich auch Kontakte zu den Eltern der Flüchtlinge auf. Sprachbarrieren bestanden zu keinem Zeitpunkt, da wir eine Schule sind, die von der kulturellen Vielfalt lebt. Es waren Schüler an der Aktion beteiligt, deren Muttersprache Türkisch, Arabisch und Kurdisch ist. Anfangs handelte es sich bei den Freiwilligen um 10 Schüler unserer Klasse (10c).

Später beteiligte sich auch die 9a an unserem Projekt. Sie organisierte als Einstieg einen Kuchenverkauf, mit dessen Einnahmen Bastelmaterialien und eine „Überraschungstasche“ für jedes Kind  finanziert werden konnten. Einige Schüler der 9a kamen auch mit in das Flüchtlingsheim und boten Hilfe bei der Betreuung der Kinder an. Diese Klasse wird diese Aktion im nächsten Schuljahr, nach unserem Abschluss, fortführen.


Bahnanlagen sind keine Spielplätze und Gleise kein Fotomotiv

Bundespolizei belehrt Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 07 an der Friedrich-Ebert-Realschule

Im Rahmen der Präventionsarbeit der Bundespolizei klärte ein Beamter von der Bundepolizeiinspektion Münster die Jugendlichen über die lauernden Gefahren an Gleisen  und Bahnanlagen auf, indem er die Gefährlichkeit der 15.000 Volt, die eine Oberleitung führt, beschrieb; auch stellte er dar, dass ohne Berührung in ca. 1m Entfernung bereits Spannungsüberschläge möglich sind und dabei Hitze von bis zu 20.000°C entwickelt werden kann. Die Schülerinnen und Schüler konnten aus ihrer Erfahrung berichten, dass schnelle Züge kaum zu hören sind und beim Vorbeirasen des Zuges die Passanten einen enormen Wind spüren können. Diese Sogwirkung am Bahnsteig versuchte Polizeihauptmeister Torsten Wolf den Jugendlichen näherzubringen und nutzte dazu neben Bilddarstellungen und Videos Bahnsteig- und Gleismarkierungen, die auf dem Schulhof aufgebracht waren.

Beeindruckt waren die 120 Schülerinnen und Schüler vom langen Bremsweg eines Zuges, der bei 160km/h sogar mehrere hundert Meter beträgt. Als wichtigste Erkenntnis stellten die Gruppen übereinstimmend fest, dass zwar gern Fotos und Selfies am Gleis zur Veröffentlichung in sozialen Netzwerken gemacht werden, die Gefahr dieser lebensgefährlichen Situationen aber oft gar nicht bedacht wird.